Frustsenkungsprogramm

Viele IT Mitarbeiter oder vorm PC sitzende Personen sind auf der Arbeit hin und wieder gefrustet, weil z.B. das Angebot nicht zum Projekt führte, der Chef mal wieder keine Gehaltserhöhung gab, der Nachbar immer solche blöden Witze erzählt oder ähnliches. Da nicht jedes Unternehmen einen Anti-Frust-Raum hat wäre ein Frustsenkungsprogramm für zwischendurch empfehlenswert, da angestauter Frust oftmals zu Wutausbrüchen diverser Art o.ä. führt und die Produktivität bei der Arbeit sinkt und ggf. Beschädigungen (Faust in den Monitor, Laptop aus d. Fenster, der Arm als "schneller Schreibtischfeger", Fußtritte gegen Gegenstände usw.) oder "Missverständnisse" (Anbrüllen von Kunden oder Kollegen, Sprung aus d. Fenster usw.) herbei führen kann.
Wie könnte so ein fiktiv genanntes Frustsenkungsprogramm aussehen: Da die meisten Leute (egal ob Führungskraft, SAP Projektmitarbeiter, Entwickler, SAP Berater, Manager, einfacher Sacharbeiter usw.) irgendwann mit SAP arbeiten (auch wenn es nur zur Zeitabrechnung dient) sollte es ein kostenloses SAP Zusatzfeature sein. Beispielsweise ein Dynpro mit einenm fiktiven Boxsack gegen den man mit den Mausklicks oder durch "Augenbewegungen" über die Kamera "virtuell boxen" kann, ggf. auch per Tastenklick wobei die "Härte" wie auf die Tasten eingetippt wird zu leichten oder schweren Boxschlägen führt. Dies wäre dann "analog" zum Frustsack, den man knetet...nur das diese Wut in Form von Kraft auf die Tasten übertragen wird.
---
Anbei ein Beispiel, wie man mit relativ einfachen Mitteln die Anwender eines SAP-Systems aufheitern kann.

Kommentare
Andere Input-Eingabemöglichkeiten
Unter Beachtung (weniger) aktueller Forschungen lässt sich der Frust z. B. mit Hilfe des "Imaginary Interface" abbauen, wobei die Hände als "Boxhände" dienen und somit die Eingabe für den virtuellen Boxsack darstellen...weiteres dazu siehe "http://www.hpi.uni-potsdam.de/baudisch/projects/imaginary_interfaces.html"
Eine andere Möglichkeit wäre die sog. "Sensormanschette", die man in der Nähe des Ellenbogens trägt und die Erschütterungen, die durch Tippen auf unterschiedliche Stellen des Unterarms oder der Hand entstehen lässt. Hier wäre ein echter Boxsack in der einen Hand als vorstellbare Lösung, in die mit der anderen Hand rein geboxt wird...alternativ lassen sich die Ellenbogenbewegungen als "Schläge" im Rechner umsetzen...weiteres dazu siehe "http://www.chrisharrison.net/projects/skinput/"
Das sog. "EyePhone" könnte eine Lösung mit weniger Raumbedarf darstellen und wirklich durch reine Augen ("wenn Blicke töten/schlagen könnten") umgesetzt werden, was bereits in der o.g. Lösung angesprochen wurde. Weiteres siehe unter "http://www.technologyreview.com/video/?vid=573"
Easter Eggs
In der Vergangeheit hat es immer wieder den Fall gegeben, dass sich die Entwickler von Standardsoftware "verewigt" haben, indem sie in die Softwareprodukte geheime Zusatzfeatures eingebaut haben. Mit die bekanntesten Beispiele sind der Flugsimulator von Excel 97 oder der Flipper von Word 97. Auch bei ERP-Systemen hat es derartige Features gegeben. Ein Beispiel dafür bilden die Programmierbeispiele in der Entwicklungsumgebung zu dem ERP-System Microsoft Dynamics AX ("Axapta"), die lauffähige Spiele darstellen. Mehr Infos dazu gibt es unter http://dynamics-ax-live.blogspot.com/2010/03/fun-and-games-with-ax.html. Wenn man beim Firefox in die Befehlszeile about:robots eingibt, dann melden sich Außerirdische von einem anderem Planeten... . Wenn derartige geheime Zusatzfunktionalitäten (meist durch Zufälle) entdeckt worden sind, dann hat das bei den Systembetreuern und Anwedern für Aufheiterung gesorgt. Bei den Softwarelösungen der SAP sind derartige geheime Dinge bislang allerdings nicht entdeckt worden.
Puzzle Challenge in SAP
Hallo zusammen,
Ich habe heute zufällig im SDN ein Forum mit dem Titel "Puzzle Challenge in SAP" entdeckt. Zweck dieses Forums ist die Veröffentlichung von Rätseln durch SAP-Mitarbeiter. Hier der Link dazu: http://forums.sdn.sap.com/forum.jspa?forumID=410. Schaut einfach mal rein, da sind echt ein paar interessante Knobeleien dabei. Durch Knobeleien kann man doch auch Stress abbauen. Es muss doch nicht immer gleich ein Ballerspiel sein.
Viele Grüße
Claudia
Interessanter Ansatz
Hallo Claudia,
Easter Eggs sind mir bekannt, auch durfte ich mich mal bei einer Bewerbung gut 1 Stunde mit d. potentiellen zukünftigen Arbeitgeber im AC darüber unterhalten (der war richtig fasziniert von den "zusätzlichen Möglichkeiten" im Office Paket und hat dann gleich mal die ursprünglich angesetzten Gesprächsminuten deutlich verlängert ;-), wobei ich diese noch nicht aus dieser Perspektive betrachtet habe. Einen guten Überblick bekommt man z. B. über folgenden Link http://www.eeggs.com/ ...wobei über Google auch viele zu finden sind, wenn nicht schon die Freunde darauf hingewiesen haben.
Jetzt bin ich mir nicht sicher inwiefern so ein frustrierter Mitarbeiter, unterschiedlichen Karriere-Levels, die Zeit und Laune zum Ostereiersuchen hat. Aber der Ansatz ist interessant, nur würde ich die Spiele bzw. das Frustsenkungsprogramm lieber offensichtlich zugänglich gestalten. Hättest Du noch eine Idee wie man so ein Programm - gesteuert über die üblichen Eingabemitteln - gestalten könnte?
Web Client User Interface
Hallo Carmen,
kennst Du zufällig die webbasierte Benutzeroberfläche von SAP CRM 7.0? Bei SAP CRM 7.0 ist es so, dass die Endanwender nicht mehr dem SAP Easy Access Menü sondern ausschließlich mit dem Web Client User Interface (WCUI) arbeiten. Das WCUI bietet eine große Anzahl von Möglichkeiten, die Benutzeroberfläche zu gestalten. Dabei sind Dinge in der Art möglich, wie eine Benutzeroberfläche im Corporate Design des betreffenden Unternehmes, die Nutzung unterschiedlicher Designs oder das Einbinden von Widgets. Dadurch ist es möglich durch wenige Klicks Youtube-Filme, News-Reader u.s.w. in die Benutzeroberflöche zu integrieren. Für mich persönlich ist das irgendwie schwer vorzustellen, plötzlich von der SAP Oberfläche so Dinge wie "Frohe Ernte" oder Moorhuhn starten zu können. Es geistern doch sowieso schon Tag für Tag unzählige "lustige" Präsentationen oder Minigames durch die Unternehmen. Einige Unternehmen sehen so etwas gar nicht gerne andere sehen das eher locker.
Solche Dinge wie einen Film, der einem Entspannungsmethoden wie die Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Yoga oder irgendwelche Gymnasikübungen für Bildschirmarbeitsplätze zeigt könnte, ich mir eher in einer SAP Benutzeroberfläche vorstellen. Siehe hier einige Beispiele:
http://www.youtube.com/watch?v=31ygPzrNxUM (= Den Stress bewältigen)
http://www.youtube.com/user/VTMStein#p/u/3/X71dpR2F8P8 (= African Dreams)
Viele Grüße - Claudia